| Ehrenamt in den Bistümern: |  | |  | |  | |  | |  | |
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Lob und Anerkennung Mehr als jeder vierte Deutsche (28 Prozent) ist in seiner Freizeit ehrenamtlich tätig oder arbeitet privat aktiv in einer Gruppe oder Organisation mit. Dabei geht es in erster Linie um ein Engagement im sozialen Bereich, wo elf Prozent der Bevölkerung mitarbeiten.
An zweiter Stelle ehrenamtlicher Aktivitäten stehen die Sportvereine (acht Prozent). Im Bereich der Kultur (Kunstvereine, Theater-, Musik-, Gesangsvereine) sind sechs Prozent der Deutschen ehrenamtlich tätig, in der Politik vier Prozent und im Bereich des Umweltschutzes drei Prozent.
Für jüngere Leute ist vor allem der Bereich des Sports für ihr ehrenamtliches Engagement interessant. Jeder Zehnte aus der Altersgruppe der unter 30-Jährigen hat innerhalb der Sportvereine ein Ehrenamt übernommen. Erstaunlich gleichmäßig verteilt sich dabei die ehrenamtliche Aktivität über alle Generationen hinweg. Jüngere wie ältere Menschen sind jeweils exakt zu 25 Prozent auf diese Weise engagiert. Dass die Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen sogar deutlich überdurchschnittlich (34 Prozent) in ehrenamtliche Tätigkeit eingebunden ist, mag damit zu tun haben, dass viele aus dieser Altersgruppe sich in einer Lebensphase mit Familie und Kindern befinden, die den Gedanken an Gemeinsinn befördert und verstärkt.
Von manchen gemeinnützigen Vereinen und Organisationen ist in den letzten Jahren immer wieder darüber geklagt worden, wie schwierig es in einer konsumorientierten Gesellschaft geworden sei, ehrenamtliche Helfer zu gewinnen, und dass der Gedanke an Gemeinsinn verloren gegangen sei. Aber erst vor kurzem, während und nach der großen Flut in Ostdeutschland wurde nicht nur an der Spendenbereitschaft der Bevölkerung, sondern auch an der großen Zahl der jungen aktiven Helfer deutlich, dass das gesellschaftliche Klima für tätige Hilfeleistung in Deutschland gar nicht so schlecht ist wie vermutet.
Das zeigt sich auch in der aktuellen Allensbacher Umfrage zum Thema "Ehrenamt". Die große Mehrheit der Bevölkerung hält für die freiwilligen Helfer, die ohne materiellen Lohn und Vorteil in Notsituationen helfen, viel Lob und Anerkennung bereit. 79 Prozent finden es gut, dass es solche Menschen gibt, auf die Organisationen wie die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und andere angewiesen sind. Nur eine Minderheit von 13 Prozent ist der Meinung, dass all solche Nothilfeorganisationen am besten auf Steuerkosten professionalisiert werden sollten.
Aber nicht nur die organisierte Nothilfe ist auf die Bereitschaft zur Übernahme eines Ehrenamtes angewiesen. Fast alle Vereine brauchen Helfer und aktive Mitglieder, die auf verlässliche Weise dazu beitragen, dass das Vereinsleben überhaupt stattfinden kann, vom Schriftführer über den Kassierer, über Jugendtrainer bis zu Leuten, die bereit sind, ein Fest zu organisieren.
Wie viel Arbeit hier geleistet werden muss, kann man sich mit einem Blick auf die große Zahl an Menschen klar machen, die in einem oder in mehreren Vereinen zurzeit Mitglied sind. 49 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren sind dies. Das sind mehr als 30 Mio. Erwachsene, zu denen all die Kinder und unter 16-Jährigen Jugendlichen aus Sportvereinen, Pfadfindergruppen u.Ä. noch hinzukommen.

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 win-win für Alle!
Auftaktveranstaltung am 8. Dezember 2010
win-win für Alle! ist ein ESF-Projekt (ESF=Europäischer Sozialfonds) der fünf Diözesancaritasverbände in NRW. Ziel des Projektes ist es, das Ehrenamts- management und das neue Berufsprofil der Ehrenamts koordinatorin/des Ehrenamtskoordinators in den Blick zu nehmen, weiter zu entwickeln und in den Diensten und Einrichtungen der Caritas in NRW zu etablieren.
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 Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011
Das europäische Jahr der Freiwilligen zur aktiven Bürgerschaft 2011 steht unter dem Slogan: "Freiwillig. Etwas bewegen! " Neben regionalen und nationalen Großveranstaltungen wird es voraussichtlich viele individuelle Veranstaltungen und Aktivitäten geben, die das Thema und das Ziel einer aktiven Bürgergesellschaft aufgreifen.
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