Hintergrund

Reform des Gemeinnützigkeitsrechts

Am 6. Juli 2007 hat der Bundestag das "Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements" verabschiedet. Vorausgegangen waren intensive Beratungen des Finanzausschusses des Bundestages sowie eine Anhörung, zu der auch der Deutsche Caritasverband als Sachverständiger geladen worden war.

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Neue Ehrenamtliche in der rechtlichen Betreuung

Erzbistum Paderborn: Immer mehr Ehrenamtliche im Erzbistum Paderborn engagieren sich für Menschen, die ihre Alltagsgeschäfte nicht mehr selbst regeln können und eine rechtliche Betreuung benötigen.

 

Im Vorjahr sind im Erzbistum Paderborn 213 neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinzugewonnen worden. Insgesamt sind dort jetzt 2.132 Ehrenamtliche in den 30 Betreuungsvereinen der Sozialdienste katholischer Frauen und Männer (SkF und SKM) tätig. Mehr als jede zweite rechtliche Betreuung erfolgt dort inzwischen ehrenamtlich.

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Kein Sparstrumpf

Bürgerschaftliches Engagement ist zu wertvoll, als dass es zum Ersatz von Hauptamtlichen und zur Kostensenkung instrumentalisiert werden dürfte

 

Von Heinz-Josef Kessmann

 

Immer schon ist das ehrenamtliche Engagement Teil christlicher Glaubenspraxis gewesen. Heute erhofft sich der Staat von Freiwilligen zunehmend Entlastung in sozialen Bereichen, die unter hohem Kostendruck stehen. Das führt zu Koflikten, die dem bürgerschaftlichen Engagement schaden.

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"Zusatzjobs" dürfen Ehrenamt nicht verdrängen

Standpunkte der Caritas-Konferenzen Deutschlands e.V. zur Schaffung von Arbeitsgelegenheiten im sozialen Bereich

 

Anlässlich der Debatte um die Schaffung von Arbeitsgelegenheiten im sozialen Bereich im Rahmen von Hartz IV gibt der Bundesvorstand der Caritas-Konferenzen Deutschlands e.V. (CKD) folgende Standpunkte heraus:

 

1. Arbeit bietet die unschätzbare Möglichkeit, sich als Teil der Gesellschaft zu erleben und diese mitzugestalten. Arbeiten zu können ist somit essentieller Teil der Menschenwürde. Erwerbsarbeit sichert darüber hinaus die materielle Existenz und schützt damit vor Armut und sozialer Ausgrenzung.

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Lob und Anerkennung

Mehr als jeder vierte Deutsche ist ehrenamtlich aktiv

 

Mehr als jeder vierte Deutsche (28 Prozent) ist in seiner Freizeit ehrenamtlich tätig oder arbeitet privat in einer Gruppe oder Organisation mit. Dabei geht es in erster Linie um ein Engagement im sozialen Bereich, wo elf Prozent der Bevölkerung mitarbeiten.

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Für eine Kultur des Ehrenamtes

Handlungsempfehlungen an Verantwortliche in Kirche und Gesellschaft

 

Diese Empfehlungen sind entstanden auf dem Hintergrund der zahlreichen kirchlichen und gesellschaftspolitischen Aktivitäten zur Förderung ehrenamtlichen Engagements. Dieses zeigt sich als Laienengagement in der Kirche in unterschiedlichen Formen: dem durch Wahl oder Beauftragung für eine längere Zeit übernommenen Amt und dem auf eine bestimmte Aufgabe bezogenen, meist kurzfristigen Dienst.

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Freie Wohlfahrtspflege NRW

Bürgerschaftliches Engagement in der Freien Wohlfahrtspflege

 

Das gemeinsame Selbstverständnis der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in NRW ist geprägt durch sozialverantwortliche Ethik, demokratische und partizipatorische Grundhaftungen. Auf Grund unterschiedlicher historischer Wurzeln sind sie orientiert an den Werten des Christentums, des Judentums, des Humanismus und der solidarischen Tradition der Arbeiterbewegung. Vor diesen Hintergründen wird dem Bürgerschaftlichen Engagement" traditionell eine besondere Bedeutung zugemessen.

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