Beispiele
Zwei Stunden Auszeit
Ehrenamtliche besuchen alle zwei Wochen Gefangene in der JVA Siegen
Sie kommen zum Reden, zum Mutmachen: „Hinterm Horizont geht’s weiter“ nennt sich der Gefangenen-Besuchsdienst in der Siegener Justizvollzugsanstalt (JVA) im Unteren Schloss. Zweimal im Monat besuchen Ehrenamtliche Häftlinge im Gefängnis. Die Menschen von drinnen treffen sich mit Menschen von draußen in einem hell erleuchteten, kargen Besuchszimmer. Die harten Jungs sind froh über die Auszeit vom Gefängnisalltag. Entstanden ist die Gesprächsgruppe als Kooperationsprojekt zwischen dem Caritasverband Siegen-Wittgenstein und der katholischen Seelsorge.
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Medaillen-Reigen für das Freiwilligenzentrum Lupe in Leverkusen
Fünf Gründerinnen des Freiwilligenzentrums Lupe erhielten im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich in Leverkusen die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
In einer Feierstunde überreichten Oberbürgermeister Ernst Küchler und Landrat Menzel (Rheinsch-Bergischer Kreis) die Medaillen im Namen des Bundespräsidenten.
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Balu und Du
Anne Müller (17) trifft sich einmal in der Woche mit Vivien (8), das fördert ihre Entwicklung und macht beiden Spaß. Im Mentorenprogramm "Balu und Du" betreuen junge Erwachsene auf freiwilliger Basis Kinder, die jemanden brauchen, der sich regelmäßig Zeit für sie nimmt. So werden durch freundschaftliche Unterstützung intellektuelle und soziale Kompetenzen gefördert.
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Impulse für mehr Engagement
Vielfältige ehrenamtliche Aufgaben in der Arbeitslosenberatung
Seit Ende 2003 brechen für viele sozialen Dienste immer mehr öffentliche Förderungen weg. Dies bedeutete für zahlreiche Einrichtunen massive Umstrukturierungen, so auch für die Arbeitslosenberatung der Caritas in Düsseldorf. Hier schlug man nun neue Wege ein, um angesichts von Hartz IV den stetig steigendem Bedarf bei gleichzeitig reduzierter Personalstärke gerecht zu werden.
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Wellness für Arme
Samstagmorgen um 8:00 Uhr, ein wolkenverhangener Tag in Düsseldorf. Im St. Ursula-Gymnasium in der Altstadt bereiten Ehrenamtliche einen Wohlfühlmorgen für Obdachlose vor. Sie begreifen ihren Dienst als "Ehrensache".
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Die U-Boote der Kirche
Sie arbeiten unter dem Motto "Freude schenken - Freude erfahren". Sie arbeiten auf vielen Gebieten. Sie helfen in nächster Nähe: zum Beispiel dem Nachbarn, dem älteren Rollstuhlfahrer, der Frau im Altenheim, der Aussiedlerfamilie und Straffälligen. Sie leisten durch ihren unmittelbaren persönlichen Einsatz und das Eintreten für die Schwachen und Benachteiligten einen wirkungsvollen Beitrag zum Erhalt der Menschlichkeit in unserer Gesellschaft. Gemeint sind die Vinzenzkonferenzen.
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Ist das eine Sekte?
Im Kreuzbund helfen sich seit über 100 Jahren die Mitglieder gegenseitig, abstinent zu bleiben
Wenn Günter Döker in die Schulen geht, hört er die Frage immer wieder: "Ist das eine Sekte?" Eher nicht, auch wenn Name und was da passiert Außen-stehenden eher unbekannt sind. Ein konspirativer Eindruck drängt sich auch nicht auf, als sich die Mitglieder von zwei Kreuzbund-Gruppen an einem Dienstagabend vor dem Platzregen ins Pfarrheim in Gescher flüchten. Einige haben mit Geschirrtüchern abgedeckte Einkaufskörbe dabei. Draußen an der Tür weist ein Zettel auf die wöchentlichen Gruppenstunden hin. Munter geht es zu, die meisten kennen sich seit vielen Jahren und teilen die gleichen, schlimmen Erfahrungen mit der Volksdroge Nummer eins, dem Alkohol.
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Kein Kaffeekränzchen
Caritas-Konferenzen organisieren die ehrenamtliche Sozialarbeit vor Ort
Es sind kleine Notizen mit großer Wirkung. Elke Sudahl hat die Mine ihres Kugelschreibers entschlossen hervorgedrückt und sucht nach einer freien Stelle in ihrem Terminkalender. Auf irgendeinem Tagesblatt quetscht sie schließlich mit gedrungener Schrift einen Eintrag in eine kleine weiße Lücke. Dann blättert sie um und sucht nach einer weiteren weißen Lücke. Es ist Caritas-Konferenz.
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